Pflegestelle werden

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Vom Shelter ins Glück

Pflegestelle zu sein ist eine sehr schöne, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe.


Warum sind Pflegestellen so wichtig?

 

Die Fellnasen leben im Shelter (Tierheim) oder bei Menschen, die Geld dafür nehmen.

Oftmals sind die Vierbeiner aber nicht gewollt, die Nachbarn stören sich an den Tieren und haben nur ein Ziel, die Tiere los zu werden.


Sie leben in der Regel draußen, in einem zu kleinen Gehege, wo es kalt und windig ist.

 

Was muss ich tun, wenn ich Pflegestelle werden möchte?

Zunächst benötigen wir eine Selbstauskunft von dir, du kannst sie einfach über diese Internetseite ausfüllen, bitte den Namen des Tieres angeben für das du dich entschieden hast, damit wir es zuordnen können.

 

Selbstauskunft

Wir sind ein kleiner Verein der den §11 besitzt, dieser erlaubt es Tiere nach Deutschland zu holen.

 

Sobald die Selbstauskunft eingegangen ist, meldet sich die zuständige Betreuerin bei dir.

Anschließend wird eine Vorkontrolle gemacht, dort wird sich angeschaut, wie die Fellnase bei dir wohnen würde und viele Fragen zum Thema Sicherheit, Krankheiten usw. geklärt, manche schreckt das leider ab aber wir müssen im Sinne unserer Schützlinge handeln und die verdienen nach all dem Erlebten ein liebevolles Zuhause/Pflegestelle.

 

Wenn die Vorkontrolle positiv ist, würde alles für den Transport in die Wege geleitet und der Pflegestellenvertrag erstellt.

 

In dieser Zeit werden die Fellnasen für die Ausreise vorbereitet, das heißt sie bekommen die letzten Impfungen, wenn noch nicht geschehen, Pässe noch mal kontrolliert , Anträge gestellt und vieles mehr.

 

Wenn alle Wege abgeschlossen sind kannst Du nach ein paar Wochen deinen Schützling endlich in Empfang nehmen und ihm all die Liebe und Geborgenheit schenken die er/sie braucht.

 

Die Hunde kommen an einem Treffpunkt in einen Umkreis  ca. 200 km von deinem Wohnort an ( solltest du keine Fahrgelegenheit haben, wäre ein Fellnasentaxi eine Möglichkeit für den Transport zu dir nach Hause, dies wäre allerdings mit extra Kosten verbunden), dort werden euch die Hunde zusammen mit den Pass und den Traces übergeben.

 

!!!! WICHTIG !!!!

benutzt nur sogenannte Sicherheitsgeschirre, die haben noch einen dritten Gurt zum Sichern und die Doppelsicherung durch ein weiteres Halsband mit Leine denken, beides ist Plicht wenn du eine Fellnase von uns betreuen möchtest.
Die Sicherheit der Vierbeiner steht an erste Stelle.

Immer zwei Größen mit zum Treffpunkt nehmen, den Hunden wird das Geschirr im geschlossenen Transporter angelegt. Wenn ihr die Geschirre neu kauft kann immer das was nicht passt zurückgegeben werden. Alle Etiketten für den Fall dran lassen:

Der Hund muss bei der Gemeinde gemeldet werden, es gibt in vielen Orten besondere Regelungen für Hunde. Bitte erkundigt euch bei euren zuständigen Behörden.

Tierarztkosten werden von uns übernommen, jedoch nur wenn dies vorab mit uns besprochen wurden, außer natürlich bei lebensbedrohlichen Notfällen 

 

Ich hoffe der ganze Text hat jetzt keinen abgeschreckt, für weiter Fragen stehen wir jeder Zeit zur Verfügung.

 

Die Aufgaben einer Pflegestelle:

  • Sie versuchen zusammen mit uns, ein schönes zu Hause zu finden

  • Sie helfen dem Tier, stubenrein zu werden

  • Manchmal brauchen Sie ein festes Nervenkostüm, denn Welpen sind anstrengend

  • Sie kümmern sich um die Tiere, sofern diese evtl. noch pflegebedürftig sind

  • Sie können die Adoptanten über die Charaktereigenschaften des Hundes informieren

  • und, und, und

 

​Pflegestellen sind wahnsinnig wichtig und wir brauchen immer erfahrene Menschen, die diesen Part übernehmen. Natürlich hat man als Pflegestelle anfänglich viel Arbeit, wie z.B. den Hund stubenrein zu bekommen oder das Vertrauen eines Tieres zu gewinnen, aber umso schöner ist es, wenn später ein tolles zu Hause gefunden wird und man auf Bildern die glücklichen Augen eines Tieres sieht.

 

 

Was sollte die Pflegestelle in den ersten Tagen beachten?

 

  • Das Tier hat eine lange Fahrt hinter sich. Lassen sie ihm Zeit, sich auszuruhen, es wird sicher viel schlafen.

  • Das Tier muss sich erst an die neue Umgebung gewöhnen.

  • Warten Sie, bis das Tier zu Ihnen kommt alles andere kann bedrohlich auf die Fellnase wirken

  • In den nächsten Tagen, sofern das Tier nicht ängstlich oder eingeschüchtert ist, dürfen Sie das Tier auch gerne baden aber erst dann wenn das Vertrauen da ist. Eine Möglichkeit ist auch das Tier mit einem feuchten Waschlappen beim Streicheln ein wenig zu waschen

  • Haben Sie Geduld mit dem Tier, auch wenn anfänglich nicht alles so ist, wie Sie es sich vorstellt haben.

  • Bedenken Sie: Die Tiere kennen oftmals nichts, sind oft noch nicht stubenrein, kennen keine Autos und laute Geräusche, Fahrräder, kennen kein Bett oder die Couch. Sie müssen lernen auf ihren Namen zu hören und vieles mehr.

  • Nach kurzer Zeit werden Sie sehen, wie schnell das Tier lernt und wie dankbar es ist.


Damit Sie während dieser Phase nicht alleine sind, werden Sie eng von uns betreut. Nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie Fragen haben oder nicht weiter wissen.

Egal, welches Problem Sie haben, das Team wird Sie unterstützen und gerne beraten. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich bei uns melden und wir Sie kennen lernen dürfen, damit wir mit Ihnen zusammen vielen Hunden und Katzen ein neues zu Hause schenken können.